SOS-Kinderdörfer in Thailand

Kinder stark machen für ein Leben in Selbstständigkeit


SOS-Kinderdörfer in Thailand

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Das Königreich Thailand, ehemals Siam, reicht auf der Malaienhalbinsel weit nach Süden. Bangkok ist die größte Stadt und Hauptstadt Thailands sowie der wichtigste Hafen des Landes.

  • In Bangkok leben über sechs Millionen Menschen, und täglich ziehen Tausende verarmte Dorfbewohner in der Hoffnung auf einen Arbeitsplatz hinzu. Unterkunft finden sie meist nur in den Elendsvierteln.
  • Rund 90% der Thailänder leben auf dem Land. In vielen Kleinbetrieben wird hauptsächlich Reis angebaut. Der Tourismus stellt ebenfalls einen wichtigen Wirtschaftszweig dar.
  • Der Lebensstandard der Bevölkerung ist oft sehr niedrig und dem zu Folge die Not der Kinder und Jugendlichen entsprechend groß.

SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Thailand

Das erste thailändische SOS-Kinderdorf entstand 1972 in der Hauptstadt Bangkok. Heute gibt es in Thailand fünf SOS-Kinderdörfer, drei SOS-Jugendeinrichtungen (für 52 Jugendliche) und fünf SOS-Kindergärten (für 340 Kinder). Derzeit werden allein in den thailändischen SOS-Kinderdörfern rund 580 Kinder und Jugendliche betreut. Insgesamt kommen die SOS-Sozialeinrichtungen in diesem Land 980 jungen Menschen zugute. SOS-Kinderdorf gilt in Thailand als Modell für familiennahe Kinderbetreuung.

Eine gute Zukunftsperspektive in einem neuen Zuhause

Das SOS-Kinderdorf Bangpoo wurde 1974 als erstes SOS-Kinderdorf in dem gleichnamigen Vorort von Bangkok errichtet und besteht aus zwölf Familienhäusern für 114 Kinder, einem Gemeinschaftshaus, einer Werkstätte, sowie einer Bibliothek. Der dorfeigene SOS-Kindergarten wird auch von Kindern aus der Nachbarschaft besucht. Dem Kinderdorf direkt gegenüber befinden sich eine Grund- und Sekundarschule.

In der nahe gelegenen SOS-Jugendeinrichtung wohnen bis zu 48 junge Männer, die in der Ausbildung stehen. Eine Mädchenwohngemeinschaft für Studentinnen befindet sich in Bangkok, da die verschiedenen Hochschulen zu weit vom SOS-Kinderdorf entfernt sind. Da SOS-Kinderdorf in Thailand schon seit vielen Jahren aktiv ist, wurde in Bangpoo ein Haus für pensionierte SOS-Mütter errichtet. Sie können dort ihren wohlverdienten Ruhestand nahe ihrer ins Herz geschlossenen Kinder genießen.

In der Stadt Hatyai wurde 1987 der Grundstein für das zweite thailändische SOS-Kinderdorf gelegt. Hatyai ist die Hauptstadt des Südens und gilt als großer Handelsumschlagplatz.

Das SOS-Kinderdorf Hatyai hat zwölf Familienhäuser, sowie alle notwendigen Nebengebäude. Im Gemeinschaftshaus wurden eine Werkstatt und eine Arztstation eingerichtet. Ein SOS-Kindergarten für 75 Kinder und eine SOS-Jugendeinrichtung für 24 Jugendliche ergänzen das Betreuungsangebot des Kinderdorfes. Die Jugendlichen werden, von qualifizierten Pädagogen begleitet und auf ihr baldiges selbständiges Leben mit Rat und Tat vorbereitet.

Ein drittes SOS-Kinderdorf in Thailand, das seit 1993 in Betrieb ist, befindet sich an der nördlichen Grenze zu Laos, in der am Mekong Fluss gelegenen Stadt Nongkhai. Diese Provinz ist durch Agrarwirtschaft und Handwerk geprägt. Die Bevölkerung der Stadt Nongkhai lebt vorwiegend vom Handel mit Laos, dessen Hauptstadt Vientiane gegenüber am anderen Ufer des Mekong liegt.

Das SOS-Kinderdorf Nongkhai besteht aus elf Familienhäusern für 115 Kinder. Die Gebäude sind architektonisch dem traditionellen lokalen Baustil nachempfunden. Jede SOS-Familie hat bei ihrem Haus einen kleinen Gemüsegarten, den sie gemeinsam für den Eigenbedarf bewirtschaftet. Die Kinder besuchen die Schulen in der Umgebung des Dorfes. In dem SOS-Kindergarten werden die Kleinsten betreut. In Udonthanee, 55 km von Nongkhai entfernt, gibt es eine SOS-Jugendeinrichtung, in der 20 Jugendliche wohnen. Eine Wohngemeinschaft speziell für junge Mädchen, befindet sich in unmittelbarer Nähe des SOS-Kinderdorfs.

Ein SOS-Kinderdorf in einem der ärmsten Regionen Thailands

Chiang Rai ist die nördlichste Provinzstadt Nordthailands und grenzt an Laos und Myanmar. Die Region zählt zu den ärmsten Gebieten des Landes. Die Bevölkerung gehört zum überwiegenden Teil verschiedenen Bergstämmen an. Sie sind aus Tibet, China und Burma zugewandert und leben unter extremen Bedingungen. Armut, Drogenprobleme und HIV sind häufig die Ursache dafür, dass Kinder ihre Familien verlieren.

Auch an diesem Standort ein guter Grund ein SOS-Kinderdorf in Chiang Rai zu eröffnen. Das SOS-Kinderdorf mit zwölf Familienhäusern bietet Platz für 140 Kinder und hat einen SOS-Kindergarten für 120 Sprösslinge.

Ein Zuhause für verlassene Kinder nach dem Tsunami

Das jüngste SOS-Kinderdorf ist in dem vom Tsunami betroffenen Gebiet nahe der Stadt Phuket entstanden. Neben den unmittelbar nach der Katastrophe eingeleiteten Nothilfe- und Aufbaumaßnahmen wurde von SOS-Kinderdorf International im Einvernehmen mit der thailändischen Regierung beschlossen, für insgesamt 120 verwaiste Kinder ein neues Zuhause zu gründen.

Das SOS-Kinderdorf Phuket wurde im Januar 2009 eröffnet. Geschulte SOS-Mütter hatten sich mit 47 Kindern in einigen der fertig gestellten Familienhäuser eingerichtet. 120 Mädchen und Jungen werden in den 12 Häusern ein neues, geschütztes Zuhause bekommen. Im SOS-Kindergarten werden 75 Kinder in drei Gruppenräumen liebevoll betreut. Spielend lernen und die Zuneigung der Betreuer, lässt die Kleinen die traumatischen Erlebnisse mehr und mehr vergessen.

Für die weitere schulische Ausbildung der Kinder gibt es zwei nahe gelegene Schulen.

SOS-Nothilfemaßnahmen in Thailand

Unmittelbar nach der Tsunami Katastrophe im Dezember 2004 haben die SOS-Kinderdörfer Hilfsmaßnahmen eingeleitet.

In den thailändischen Katastrophengebieten war die Hilfe im Vergleich zu anderen betroffenen Ländern am besten organisiert und konnte sich auf ein professionelles Netzwerk staatlicher und internationaler Hilfskräfte stützen. SOS-Kinderdorf konzentrierte daher seine Hilfsmaßnahmen auf Orte, die abseits der großen Touristenzentren lange Zeit auf konkrete Wiederaufbauhilfe warten mussten.

In Phang Nga, einer nördlichen Nachbarprovinz von Phuket, wurden Familien, die in den Flutwellen ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben durch den Wiederaufbau von Familienhäusern und Arbeitsgeräte unterstützt.

In Rekordzeit wurden im Dorf Ban Tung Wha (Ban heißt auf Thailändisch Dorf) die ersten 20 Häuser errichtet und Mitte August feierlich an die Dorfbewohner übergeben. Die Familien erhielten zudem insgesamt 18 Boote, mit denen die Fischer auch über Nacht am Meer bleiben und somit wieder eigenständig den Lebensunterhalt bestreiten können.

Im Nachbarort Ban Tub Tawan unterstützten die SOS-Kinderdörfer die Familien mit 23 motorbetriebenen Fischerbooten, die mit komplettem Fischereigerät ausgerüstet sind, u.a. mit lokal angefertigten Netzen. In Ban Tub Tawan hilft SOS-Kinderdorf ausschließlich mit Fischerbooten, da die Errichtung der Häuser bereits von einer anderen Hilfsorganisation übernommen wurde.

In der Provinz Ranong im Süden Thailands hat SOS-Kinderdorf noch ein Wiederaufbauprojekt erfolgreich zu Ende geführt. Für die Ban Talay Nok-Schule im gleichnamigen kleinen Ort an der Küste, die vom Tsunami komplett zerstört wurde, konnte eine neue SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule errichtet werden. Sie hat seit Mitte 2007 ihren Betrieb aufgenommen. Musik, Kunst und Moderne Technik gehören, neben den normalen Unterrichtsfächern, zum Ausbildungsangebot. Auch eine Gesundheitskontrolle wird an der Schule regelmäßig durchgeführt.

Bilder:

Bild 1: Kinder in Bangpoo mit ihrer Mutter und einem SOS-Mitarbeiter Bild 2: Jungen in Hatyai beim Mittagessen während einer buddhistischen Novizen-Weihe Bild 3: Kleiner Junge in Nongkhai Bild 4: Jungen in Bangpoo beim Fußballspiel Bild 5: Mädchen in der Eingangstür von Bangpoo Bild 6: Kinder in Bangpoo am Fluss Bild 7: Geschwisterpaar in Nongkhai

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