SOS-Kinderdörfer in Portugal

Kinder stark machen für ein Leben in Selbstständigkeit


SOS-Kinderdörfer in Portugal

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Portugal liegt im Südwesten Europas. Zur Republik Portugal gehören auch die Azoren und die Insel Madeira. Die Einwohnerzahl beträgt etwa 9,90 Millionen. Lissabon ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt mit dem wichtigsten Seehafen Portugals. Weitere bedeutende Städte sind Porto, zweitgrößte Stadt mit bedeutendem Seehafen, sowie Coimbra, ein wichtiges Industriezentrum.

Portugal zählt zu den wirtschaftlich schwächsten Ländern Europas. Lediglich der Küstenabschnitt zwischen Lissabon und Porto, indem auch der größte Teil der Bevölkerung lebt, ist wirtschaftlich entwickelt. Die Zuwanderung aus den ländlichen Gebieten in diese Region hält weiter an, da es auf dem Land nicht genügend Arbeitsmöglichkeiten gibt. Aufgrund der schwierigen Situation auf dem Arbeitsmarkt ist auch die Auswanderungsquote relativ hoch. Vier Millionen Portugiesen leben im Ausland, der überwiegende Teil davon in Brasilien. Die Abwanderung und das daraus bedingte Fehlen von jugendlichen Fachkräften führen zu einer weiteren Verschlechterung der sozialen Verhältnisse in den ländlichen Gebieten. Der Lebensstandard der Bevölkerung ist im Vergleich zu anderen Staaten der Europäischen Union gering. Zudem ist die medizinische Versorgung nicht in allen Landesteilen ausreichend.

In Portugal wurde mit der SOS-Kinderdorfarbeit im Jahre 1964 begonnen. Es bestand dringende Notwendigkeit, adäquate Einrichtungen für verwaiste und verlassene Kinder zu schaffen, da diese Kinder bis dahin in Heimen untergebracht waren, in denen sie nach Alter und Geschlecht getrennt, völlig von der Außenwelt isoliert lebten.

Die Arbeit von SOS-Kinderdorf trug stark zu einer Veränderung der Situation elternloser Kinder bei. Einen politischen Erfolg verbuchte SOS-Kinderdorf Portugal 1973, als die Regierung das Ansuchen genehmigte, verlassenen und verwaisten Kindern die gleichen Rechte bei der Gesundheitsversorgung zuzugestehen wie allen anderen Kindern. Im Jahre 1986 änderte die Regierung die soziale Gesetzgebung. Seither basieren die Richtlinien für die Heimunterbringung von Kindern im Wesentlichen auf den Prinzipien der SOS-Kinderdörfer.

Heute gibt es in diesem Land insgesamt drei SOS-Kinderdörfer, drei SOS-Jugendeinrichtungen und ein SOS-Sozialzentrum.

Das erste portugiesische SOS-Kinderdorf entstand 1967 in Bicesse bei Estoril, etwa 25 km von der Landeshauptstadt Lissabon entfernt. Es liegt an einem Hang mit Blick auf das Meer und einen Berg, an dessen Fuß sich der malerische Ort Sintra befindet. Das SOS-Kinderdorf Bicesse besteht aus zwölf Familienhäusern und bietet bis zu 100 Kindern ein neues Zuhause. In einer dazugehörigen SOS-Jugendeinrichtung können die größeren Kinder wohnen, die nicht mehr bei ihrer SOS-Familie leben und begleitet von qualifizierten Pädagogen auf ihre Selbstständigkeit vorbereitet werden. Eine weitere Einrichtung für Jugendliche befindet sich in Lissabon. Zum Kinderdorf gehören auch ein SOS-Kindergarten, ein Gemeindehaus, eine Wäscherei, eine Bibliothek, sowie ein Sportplatz mit Schwimmbecken. Die schulpflichtigen Kinder besuchen die Schulen in der Umgebung.

Angeschlossen an das SOS-Kinderdorf steht das SOS-Sozialzentrum vor allem den Kindern und Müttern aus der Nachbarschaft offen. Hier werden in einer Kindertagesstätte Kinder im Alter von 0 bis 5 Jahren aus bedürftigen Familien tagsüber betreut. Die Familien finden dort Beratung und Bildungsmöglichkeiten.

Im Internationalen Jahr des Kindes, 1979, wurde das SOS-Kinderdorf Gulpilhares in der Nähe von Porto feierlich seiner Bestimmung übergeben. Gulpilhares ist eine kleine Ortschaft, etwa 2 km vom Meer entfernt. Der nächstgrößere Ort ist Vila Nova de Gaia, die nächste größere Stadt ist Porto. Das SOS-Kinderdorf liegt an einem Hang und ist von Pinien und Eukalyptusbäumen umgeben. Es umfasst neun Familienhäuser, ein Gemeindehaus, ein Mehrzweckgebäude mit Bibliothek und Computern und einen Sportplatz. Zusätzlich wurde eine SOS-Jugendeinrichtung errichtet, in der die Jugendlichen aus dem Dorf während ihrer Ausbildung wohnen und bis zur Selbständigkeit betreut werden. In der Umgebung des SOS-Kinderdorfes gibt es öffentlichen Schulen, die von den SOS-Kindern besucht werden.

Im Oktober 1986 wurde das dritte SOS-Kinderdorf in Portugal eröffnet. Es befindet sich im nördlichen Teil des Landes, ca. 15 km vom Zentrum der Stadt Guarda entfernt, und liegt an einem Berghang mit Blick auf die Stadt. Die Gegend um Guarda ist das höchste Gebiet Portugals mit sehr strengen Wintern, wo es - im Unterschied zu anderen Landesteilen - sogar teilweise schneit. Das SOS-Kinderdorf Guarda besteht aus sechs Familienhäusern, einem Dorfleiterhaus und einem Verwaltungsgebäude. Zwischen großen alten Kastanienbäumen wurde ein schöner Spielplatz im SOS-Kinderdorf angelegt. Die schulpflichtigen Kinderdorfkinder besuchen eine öffentliche Schule, die sich in der Nähe des Kinderdorfes befindet. Die Jugendlichen aus dem SOS-Kinderdorf werden in einem SOS-Jugendhaus betreut, bis sie ein eigenständiges Leben führen können.

Bilder:

Bild 1 Bild 2 Bild 3 Bild 4 Bild 5 Bild 6: SOS-Einrichtungen in Portugal

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