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SOS-Kinderdörfer in Indien
Kinder stark machen für ein Leben in Selbstständigkeit
Helfen Sie mit! SOS Kinderdörfer. Jeder Euro zählt!
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. (SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.)
Konto für Spenden-Aktionen: 6912000
BLZ: 70070010
Deutsche Bank München
Verwendungszweck/Stichwort: Heidpark Aktion 39108218
Hilfe für Kinder im Land der großen Kontraste
In Indien, dem siebtgrößten Land der Erde, leben über eine Milliarde Menschen - nach China die
zweithöchste Bevölkerungszahl. 15 Staatssprachen sind anerkannt, darüber hinaus gibt es mehr als 720 Dialekte. Das Kastenwesen
ist zwar offiziell abgeschafft, doch Religion und Sozialordnung bilden in Indien eine untrennbare Einheit und bestimmen nach
wie vor das Leben der Menschen. Die Hauptreligion ist der Hinduismus, doch auch der Islam hat viele Anhänger. Rund 80% der
Inder sind Bauern, die meist in bitterer Armut leben. Obwohl Indien teilweise ein hochtechnologisiertes Land ist, sind noch
heute die meisten indischen Dörfer ohne Strom. Die Bevölkerung Indiens nimmt jährlich um etwa 12 Millionen zu. Für viele
dieser Menschen wird es weder Arbeit noch Wohnraum geben, und riesige Elendsviertel breiten sich bereits heute am Rande der
Großstädte aus. Die größten Herausforderungen für die indische Gesellschaft sind die Überbevölkerung, Armut, ethnische und
religiöse Konflikte, die andauernden Grenzstreitigkeiten mit Pakistan um die Provinz Kaschmir und die starke
Umweltverschmutzung.
In Indien wachsen unzählige Kinder in extremer Armut auf. Sie leben in den riesigen Slums der Megastädte oder in bitterarmen
ländlichen Regionen. Trotz vieler Fortschritte haben nach wie vor viele Kinder in Indien keine Zukunft, weil sie der Kaste der
"Unberührbaren" angehören. Immer noch werden die Rechte von Mädchen mit Füßen getreten. Die größten Probleme, unter denen
Kinder leiden, sind:
- Mangelernährung: Jedes dritte Kind in Indien ist untergewichtig - Mädchen leiden besonders oft unter Mangelernährung, weil
sie von ihren Eltern häufig weniger zu essen bekommen als ihre Brüder!
- Kindersterblichkeit: Von 100 Babys sterben sechs bis sieben während ihres ersten Lebensjahrs. Die meisten werden Opfer von
Infektionskrankheiten wie Masern, Lungenentzündung, Durchfall und Tetanus. Nur jedes zweite Kind wird geimpft.
- Bildungsnotstand: Jedes fünfte Kind geht nicht zur Schule und nur ein Viertel der Mädchen und Jungen machen einen
Grundschulabschluss.
- Kinderarbeit: Schätzungsweise 70 Millionen Kinder in Indien müssen Kinderarbeit leisten, etwa 40 Millionen davon sind
Mädchen. Sie werden als Haushaltshilfen ausgebeutet, schuften auf Teeplantagen oder verdienen ihren Lebensunterhalt als
Müllsammler.
- Aids/HIV: Tabuisierung und mangelnde Aufklärung führen dazu, dass sich Aids in Indien stark ausbreitet. Immer mehr Kinder
verlieren ihre Eltern oder erkranken selbst. 5,7 Millionen Menschen in Indien sind HIV-infiziert, rund 130.000 davon sind
Kinder.
Indien ist ein Schwerpunkt der SOS-Arbeit. Seit 1963 engagieren wir uns dort für Kinder in Not. In
Greenfields, in der Nähe von Neu Delhi, wurde 1964 das erste indische Kinderdorf errichtet. Heute gibt es in diesem Land 39
SOS-Kinderdörfer (davon acht für tibetanische Flüchtlingskinder), denen auch SOS-Kindergärten und SOS-Jugendwohngemeinschaften
angeschlossen sind.
Ca. 6.200 Mädchen und Jungen werden derzeit in den indischen SOS-Kinderdörfern und Jugendwohngemeinschaften betreut.
Zusätzlich leisten rund 50 Zusatzeinrichtungen wie Schulen, Sozialzentren mit SOS-Familienhilfe, Medizinische Zentren und
Ausbildungszentren Hilfe für rund als 26.000 Kinder.
Die SOS-Kinderdorf-Einrichtungen in Indien
In den SOS-Kinderdörfern finden Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder aus verschiedenen
Gründen nicht mehr bei ihnen leben können, ein neues und dauerhaftes Zuhause. Zwischen 8 und 12 Mädchen und Jungen
unterschiedlichen Alters leben dabei gemeinsam mit ihrer SOS-Mutter in einem Haus. Leibliche Geschwister werden im
SOS-Kinderdorf nicht getrennt, sondern wachsen in einer Familie auf. Jedes Kind erhält eine Ausbildung und Förderung, die
seinen Bedürfnissen und Neigungen entspricht. Die SOS-Mutter ist wichtige Bezugsperson für die Kinder. Sie baut zu jedem ihrer
Schützlinge eine enge Beziehung auf und gibt den Kindern die Sicherheit, die sie benötigen. Dabei berücksichtigt sie den
familiären Hintergrund, die kulturellen Wurzeln und Religion des Kindes. Familienhelferinnen, so genannte SOS-Tanten,
unterstützen die Mütter bei ihrer täglichen Arbeit und vertreten sie bei Krankheit o.ä. Die Mädchen und Jungen teilen im
Kinderdorf die Freuden und Pflichten des täglichen Lebens und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Neben Schule, Mithilfe im
Haushalt und Spielen mit Freunden und Geschwistern besuchen sie verschiedene Kurse, treiben Sport etc.
Zu jedem SOS-Kinderdorf gehören auch SOS-Jugendeinrichtungen, in denen Jugendliche aus den Kinderdörfern während ihrer Berufs-
oder höheren Schulausbildung leben und sich auf ihre Selbständigkeit vorbereiten. Dabei werden sie von geschulten Pädagogen
unterstützt, stehen aber auch in engem Kontakt mit ihren SOS-Familien.
Die SOS-Kindergärten in Indien befinden sich in der Regel auf dem Dorfgelände. Sie sind mit Spielsachen und Lernmaterial für
Kinder unter 5 Jahren ausgestattet. Die Kindergärten werden nicht nur von den SOS-Kindern besucht, sondern stehen auch den
Mädchen und Jungen aus der Nachbarschaft offen. Die SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen bieten SchülerInnen aus dem Kinderdorf sowie
aus der Umgebung die Möglichkeit einer fundierten Schulausbildung. Neben dem regulären Lehrplan finden die Mädchen und Jungen
verschiedene Bildungsangebote, die ihnen helfen, ihre Talente zu entdecken sowie Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln.
In Gegenden mit unzureichender medizinischer Infrastruktur stellen SOS-Medizinische-Zentren die Versorgung der
SOS-Kinderdorf-Bewohner als auch der Familien aus der Umgebung sicher. Zusätzlich werden im Rahmen von so genannten
"Health Camps" Impfkampagnen, Kontrolluntersuchungen etc. im Umkreis durchgeführt und damit vielen Familien geholfen. In den
SOS-Sozialzentren finden Kinder aus bedürftigen Familien unterschiedliche Bildungsangebote (z.B. Nachhilfe,
Sonderunterricht, Tagesstätten) sowie medizinische Grundversorgung. Familien in Not werden unterstützt und beraten, wie sie
ihre Kinder versorgen und ihnen eine Ausbildung ermöglichen können.
SOS-Nothilfe
Immer wieder wurde Indien von Unruhen erschüttert (z.B. 1983 in Assam, 1994 als auch 2002 in Jammu
und Kaschmir) oder von Umwelt- und Naturkatastrophen heimgesucht (wie z.B. der Giftgasunfall 1984 in Bhopal, verheerende
Wirbelstürme 1996 in Visakhapatnam und 1999 in Orissa, die schrecklichen Erdbeben 1993 in Latur und 2001 in Gujarat sowie die
Tsunami-Katastrophe 2004 in der Provinz Tamil Nadu). Die SOS-Kinderdörfer leisteten bei all diesen Katastrophen Soforthilfe
durch Nothilfeprogramme, die in bleibende Einrichtungen übergingen.
SOS-Tsunami-Nothilfe
Seit dem Dezember 2004 haben die SOS-Kinderdörfer in Indien tausende Menschen im Rahmen
verschiedener Hilfsprogramme unterstützt. Nach ersten Soforthilfemaßnahmen wie Versorgung mit Hilfsgütern und Betreuung von
unbegleiteten Kindern ist eine Vielzahl von Maßnahmen für rund 1.400 Familien in verschiedenen Fischerdörfern an der
Südostküste des Landes angelaufen: Die Betroffenen wurden durch den Bau von Notunterkünften, Hilfsgüter wie Haushaltsutensilien
und Grundnahrungsmittel, Boote, Netze und Arbeitsgerät unterstützt. In Murtypudukupam, Akkampettai und Pudukuppam baute man
über 500 Wohnhäuser wieder auf. Für Kinder wurden Tagesbetreuungszentren und Spielplätze eingerichtet, um ihnen bei der
Bewältigung der traumatischen Erlebnisse zu helfen und sie in ihrer Entwicklung zu fördern.
Breit angelegte Programme zur Familienhilfe (siehe unten) unterstützen allein stehende Mütter, die bei der Katastrophe ihre
Männer verloren haben. Verschiedene SOS-Zentren bieten Hausaufgabenbetreuung für Schulkinder, Beratung, Näh- sowie
Handwerkskurse für Jugendliche und Frauen, Hobbykurse oder kleine Bibliotheken.
Zwei neue SOS-Kinderdörfer wurden in Pondicherry und Nagappattinam
errichtet. Hier finden Kinder, die ihre Eltern durch den Tsunami verloren haben, ein neues Zuhause. Aber auch Mädchen und
Jungen, die aufgrund anderer Umstände keine Familie mehr haben, werden aufgenommen.
SOS-Familienhilfe
Seit 2002 dehnt SOS-Indien seine Unterstützung weit über die Grenzen der SOS-Kinderdörfer aus. Die
Hilfe richtet sich an Familien, die von Armut, Krankheit oder sozialen Problemen betroffen sind. Vor allem Kinder allein
stehender oder verwitweter Mütter benötigen besondere Unterstützung.
Ziel der SOS-Familienhilfe ist es, den Kindern eine gute Ernährung und Zugang zu medizinischer Grundversorgung zu sichern, ein
Umfeld zum Spielen und Lernen zu geben, und ihnen eine Schulausbildung zu ermöglichen. Darüber hinaus werden die Eltern und
die Gemeinschaft ausgebildet und motiviert, sich selbst für eine bessere Zukunft ihrer Kinder einzusetzen.
SOS-Kinderdörfer in Indien - Überblick aller Einrichtungen
SOS-Kinderdorf Ahmedabad
- in Betrieb seit 1981
- 4 Familienhäuser für 40 Kinder, Verwaltungs- und Servicebereich
- SOS-Jugendeinrichtung für 10 Jugendliche
SOS-Kinderdorf Alibaug (> Mumbai)
- in Bau
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Werkstatt, Tantenhaus
- SOS-Kindergarten mit zwei Gruppenräumen für 60 Kinder
- SOS-Familienhilfe 500 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Alwaye-Cochin
- in Betrieb seit 1990
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 60 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 550 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bangalore
- in Betrieb seit 1990
- 16 Familienhäuser für 160 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz
- SOS-Jugendeinrichtung für rund 80 Jugendliche
- SOS-Kindergarten mit zwei Gruppenräumen, Spielplatz für 100 Kinder
- SOS-Familienhilfe für 430 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bawana
- in Betrieb seit 1976
- 20 Familienhäuser für 200 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung "Sonipat" für 34 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für rund 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Begu Sarai
- in Betrieb seit 2008
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Mehrzwecksaal, SOS Kindergarten mit zwei Gruppenräumen für 100 Kinder
- SOS-Jugendeinrichtung für 20 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 1.200 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bhakatpara
- in Betrieb seit 1983
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude
- SOS-Jugendeinrichtungen "Mangaldoi", Beltola" und "Tezpur" für bis zu 90 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bhimtal
- in Betrieb seit 1984
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 40 Jugendliche
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schule für 750 Kinder mit 24 Klassenräumen, Labor, Computerklasse, Sportplatz
- SOS-Medizinisches-Zentrum mit drei Behandlungsräumen, zwei stationären Betten, Beratung. Rund 4.000 Patienten werden hier
pro Jahr behandelt
- SOS-Berufsbildungszentrum für 100 angehende LehrerInnen; zwei Säle für Vorlesungen, sechs Seminarräume, Bücherei
- SOS-Familienhilfe für 150 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bhopal
- in Betrieb seit 1989
- 16 Familienhäuser für 160 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spiel- und Sportplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtungen "Sopan" und "Arunodaya" für rund 40 Jugendliche
- SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule mit 7 Klassenräumen für 300 SchülerInnen
- SOS-Familienhilfe für 500 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bhubaneshwar
- in Betrieb seit 1991
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz
- SOS-Kindergarten mit zwei Gruppenräumen, Spielplatz für 40 Kinder
- SOS-Jugendeinrichtung für 70 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 600 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Bhuj
- in Betrieb seit 2003
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder sowie Nebengebäude, SOS-Kindergarten
- SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule mit 10 Klassenräumen für 350 SchülerInnen, Bücherei, Nebenräume
- SOS-Jugendeinrichtung für 40 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 750 Kinder und ihre Familien; Ambulanz und Gesundheitsberatung sowie regelmäßige "health camps"
für Kinder in umliegenden Dörfern
SOS-Kinderdorf Chennai (Madras)
- in Betrieb seit 1979
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 40 Jugendliche
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schule (Grundschule, SOS-Kindergarten) mit 7 Klassenräumen für 120 Kinder
- SOS-Medizinisches Zentrum (Klinik, Beratungszentrum) mit sieben Behandlungsräumen und zwei stationären Betten. Zusätzlich
sichern Ärzteteams die Basisversorgung für rund 18.000 Patienten in Dörfern in der Umgebung
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Faridabad
- in Betrieb seit 1984
- 5 Familienhäuser für 50 Kinder, Gemeinschaftshaus, Spielplatz, Wohnhaus für pensionierte SOS-Mütter, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 20 Jugendliche
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schule (Grund- und Sekundarschule für 1.400 Kinder mit 43 Klassenräumen, sieben Werkstätten, drei
Labors, Kantine, Spielplatz
- SOS-Berufsbildungszentrum (technische und wirtschaftliche Ausbildung) mit 7 Werkstätten für bis zu 1.000 Jugendliche
- SOS-Berufsbildungszentrum (Ausbildungszentrum für SOS-Mütter und -Mitarbeiter)
- SOS-Familienhilfe für 250 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Greenfields
- in Betrieb seit 1968
- 20 Familienhäuser für 200 Kinder, Gemeinschaftshaus, SOS-Kindergarten, Wohnhaus für pensionierte SOS-Mütter
- SOS-Jugendeinrichtung "Arunodaya" mit zwei Häusern für rund 70 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für über 1.000 Kinder und ihre Familien, Kindertagesstätte mit fünf Gruppenräumen, Beratungsstelle,
Gesundheitsvorsorge, Lehrwerkstätten)
SOS-Kinderdorf Guwahati
- in Betrieb seit 1988
- 16 Familienhäuser für 160 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, Fußballplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung "Arunodoi" mit drei Häusern für 60 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 600 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Hojai
- in Betrieb seit 1984
- 20 Familienhäuser für 200 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtungen "Sibsagar", Nagaon", "Hojai" mit fünf Häusern für 100 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 325 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Hyderabad
- in Betrieb seit 2003
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder und notwendige Nebengebäude, SOS-Kindergarten
- SOS-Familienhilfe für 350 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Jaipur
- in Betrieb seit 1976
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Computerraum, Spielplatz, SOS-Kindergarten,
Wohnhaus für pensionierte SOS-Mütter
- SOS-Jugendeinrichtung: 2 Jugendhäuser für Jungen und Mädchen
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Jammu
- in Betrieb seit 1998
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, SOS-Kindergarten
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schule (Grund- und Sekundarschule) mit 24 Klassenräumen, vier Labors, Bücherei, Malwerkstatt für
1.000 SchülerInnen
- SOS-Jugendeinrichtung für 50 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Khajuri Kalan (für Kinder mit besonderen Bedürfnissen)
- in Betrieb seit 2004
- 14 Familienhäuser für 80 Kinder, Nebengebäude
- SOS-Hermann-Gmeiner-Schule für 60 Schüler mit besonderen Bedürfnissen; sieben Klassenräume, Spielplatz
- SOS-Jugendeinrichtung für 10 Jugendliche
- SOS-Medizinisches Zentrum mit Behandlungs- und Therapieräumen (Physiotherapie, Logopädie, Hydro- und Musiktherapie)
- SOS-Berufsbildungszentrum mit Wohnmöglichkeit für 50 Kinder und Jugendliche
SOS-Kinderdorf Kolkata
- in Betrieb seit 1977
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, Wohnhaus für pensionierte SOS-Mütter
- SOS-Jugendeinrichtung für rund 50 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Latur
- in Betrieb seit 1994
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz
- SOS-Jugendeinrichtung für 30 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für rund 1.000 Kinder und ihre Familien mit Beratungszentrum, Lehrwerkstätten für Schneiderei,
Kindergarten/Kindertagesstätte sowie medizinischem Zentrum, zusätzlich sieben so genannte "Anganwadis" (Kindergärten) in
umliegenden Dörfern
SOS-Kinderdorf Nagapattinam
- in Betrieb seit September 2007
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder, SOS-Kindergarten und notwendige Nebengebäude
- SOS-Familienhilfe für 1.500 Kinder und ihre Familien, zwei Außenstellen in Akkraipettai und Keechankuppam bieten
Aktivitäten für Kinder, Ausbildungskurse für Schneiderei, Kunsthandwerk, Computer, Englisch, Bootsmechanik
SOS-Kinderdorf Puducherry
- in Betrieb seit 2008
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Verwaltungs- und Servicebereich, Mehrzwecksaal
- SOS-Kindergarten für 60 Kinder
- SOS-Familienhilfe für 200 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Pune
- in Betrieb seit 1979
- 20 Familienhäuser für 200 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz und kleine
SOS-Grundschule
- Zentrum für Straßenkinder "Mumbai Centre"
- SOS-Jugendeinrichtungen "Poona" und "Aund" für über 100 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 250 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Raipur
- in Betrieb seit 2007
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Familienhilfe für 300 Kinder
- SOS-Berufsbildungszentrum für 30 Jugendliche zur Ausbildung im Handwerk (Elektriker, Schweißer, Mechaniker, Klempner und
Maurer)
SOS-Kinderdorf Rajpura
- in Betrieb seit 1996
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Computerraum, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 40 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 250 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Rourkela
- in Betrieb seit 2003
- 15 Familienhäuser für 150 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 30 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für ca. 1.800 Kinder und ihre Familien (Kindertagesstätte, Familienzentrum, Lehrwerkstätten, Beratung)
5 zusätzliche Gemeindezentren in umliegenden Dörfern
SOS-Kinderdorf Shillong
- in Betrieb seit 1999
- 12 Familienhäuser für 120 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung für 40 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 250 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Srinagar
- provisorisches Kinderdorf für fast 80 Kinder
- SOS-Familienhilfe für 400 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Trichur
- in Betrieb seit 1983
- 17 Familienhäuser für 170 Kinder, Gemeinschaftshaus, SOS-Kindergarten
- SOS-Jugendeinrichtung mit 2 Häusern für rund 80 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für über 500 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Varanasi
- in Betrieb seit 1984
- 18 Familienhäuser für 180 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten, Krankenstation
- SOS-Jugendeinrichtungen "Arunodaya" und "Sopan" für 80 Jugendliche
- SOS-Hermann-Gmeiner-Sekundarschule mit 21 Klassenräumen für 1.400 SchülerInnen
- SOS-Familienhilfe für 600 Kinder und ihre Familien
SOS-Kinderdorf Visakhapatnam
- in Betrieb seit 1998
- 14 Familienhäuser für 140 Kinder, Gemeinschaftshaus, Mehrzweckgebäude, Spielplatz, SOS-Kindergarten, Krankenstation
- SOS-Jugendeinrichtung für 80 Jugendliche
- SOS-Familienhilfe für 350 Kinder und ihre Familien
SOS-Einrichtungen in Anangpur
- SOS-Hermann-Gmeiner-Grundschule mit sechs Klassenräumen und Spielplatz für 200 Kinder
- SOS-Krankenschwesternschule für 150 SchülerInnen, fünf Klassenräume, Labore, Bücherei, Wohnmöglichkeiten
- SOS-Medizinisches-Zentrum (Mutter-Kind-Klinik, Gesundheitsberatung) für 1.600 Patienten pro Jahr, 14 Behandlungsräume,
Zimmer mit fünf stationären Betten
SOS-Jugendeinrichtung Noida
- in Betrieb seit 1992
- Einrichtung für Jugendliche aus ganz Indien, die besondere Unterstützung bei ihrer Verselbständigung und Integration
benötigen.
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