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SOS-Kinderdörfer in Asien
Kinder stark machen für ein Leben in Selbstständigkeit
Helfen Sie mit! SOS Kinderdörfer. Jeder Euro zählt!
Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e.V. (SOS-Kinderdörfer weltweit e.V.)
Konto für Spenden-Aktionen: 6912000
BLZ: 70070010
Deutsche Bank München
Verwendungszweck/Stichwort: Heidpark Aktion 39108218
Die Arbeit der SOS-Kinderdörfer in Asien
Als Hermann Gmeiner Anfang des Jahres 1963 nach Korea reiste, legte er den Grundstein für die
SOS-Kinderdorf-Arbeit in Asien. Erschüttert vom Elend, das er dort auch zehn Jahre nach Beendigung des Koreakrieges vorfand, begann
er in Europa Menschen zu suchen, die den Aufbau eines SOS-Kinderdorfes in diesem Land unterstützen wollten. Dank des großen Erfolges
seiner "Reiskornaktion" konnte noch im selben Jahr mit dem Bau eines SOS-Kinderdorfes in Daegu/Südkorea begonnen werden.
Dem SOS-Kinderdorf im koreanischen Daegu folgten bald weitere Kinderdorf Gründungen in anderen Ländern Asiens. 1965 öffnete in Lipa
das erste philippinische SOS-Kinderdorf seine Pforten; 1968 ging in Indien das SOS-Kinderdorf Greenfields in Betrieb. Indien ist
heute mit über 30 Kinderdörfern das Land mit den meisten SOS-Einrichtungen.
Nach dem Fall des eisernen Vorhangs konnte die SOS-Idee auch in den Ländern Zentralasiens Fuß fassen. 1997 zogen die ersten Kinder in
das SOS-Kinderdorf Almaty in Kasachstan ein. Aufgrund der großen Akzeptanz wurden in den folgenden Jahren auch in den Nachbarländern
Kirgisistan, Usbekistan und Aserbaidschan Kinderdörfer gegründet.
Naturkatastrophen und Kriege, aber auch große Armut führen dazu, dass viele Kinder ihre Familien verlieren. Ob im nepalesischen
Hochland oder dem Gangesdelta von Bangladesch, in allen asiatischen SOS-Kinderdörfern finden elternlose Mädchen und Jungen ein neues
Zuhause und wachsen in ihrer jeweiligen Kultur auf. Die SOS-Mütter legen großen Wert auf eine gute Schulbildung, um ihren
Schützlingen später ein Leben in Selbständigkeit zu ermöglichen.
Heute gibt es in Asien 116 SOS-Kinderdörfer und über 300 SOS-Einrichtungen wie SOS-Kindergärten, Jugendeinrichtungen, Schulen,
Medizinische Zentren, Sozialzentren sowie Nothilfeprogramme. Über 270.000 Menschen profitieren von diesen Einrichtungen und hoffen
auf eine bessere Zukunft. Umfassende SOS-Familienhilfsprogramme unterstützen darüber hinaus Familien in Not und verhindern, dass
Kinder verlassen werden. Die Hilfe richtet sich vor allem an allein stehende Mütter. Sie bekommen Unterstützung für den Schulbesuch
ihrer Kinder, medizinische Hilfe und eine Ausbildung, um ihre Kinder selbst versorgen zu können.
Nach der Tsunami Katastrophe in Südasien starteten die SOS-Kinderdörfer ein vielseitiges Hilfsprogramm. Neben Soforthilfe und der
Unterstützung beim Wiederaufbau kleiner Fischerdörfer in Indien, Sri Lanka, Thailand und Indonesien konnten im Katastrophengebiet
vier neue SOS-Kinderdörfer ihren Betrieb aufnehmen, zwei weitere befinden sich noch in Bau.
In folgenden Ländern Asiens sind die SOS-Kinderdörfer aktiv: Armenien, Aserbaidschan, Bangladesh, China, Georgien, Indien,
Indonesien, Kambodscha, Kasachstan, Kirgisistan, Laos, Mongolei, Nepal, Pakistan, Philippinen, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Thailand,
Usbekistan und Vietnam.
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