SOS-Kinderdörfer in Argentinien

Kinder stark machen für ein Leben in Selbstständigkeit


SOS-Kinderdörfer in Argentinien

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In vielen Regionen Argentiniens leben die Menschen in großer Armut und sind auf Hilfe angewiesen. Die meisten Männer ziehen aufgrund der schwierigen Arbeitssituation in die Städte und lassen ihre Familien zurück. Der Bedarf an sozialen Einrichtungen für diese Menschen ist größer denn je.

Die SOS-Kinderdörfer helfen mit Ihren Projekten in Argentinien seit 1963 verlassenen Kindern und Not leidenden Familien. Mittlerweile gibt es in dem Land

  • vier SOS-Kinderdörfer für 354 Kinder,
  • drei SOS-Jugendeinrichtungen,
  • zwei SOS-Kindergärten,
  • zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen und
  • drei SOS-Sozialzentren.

Insgesamt profitieren rund 2.000 bedürftige Menschen von den sozialen SOS-Einrichtungen.

Das zweitgrößte Land Südamerikas

Argentinien liegt im südlichen Teil Lateinamerikas und umfasst als zweitgrößtes Land Südamerikas eine Fläche von 2,78 Millionen km². Das Land hat rund 40 Millionen Einwohner. In der Hauptstadt Buenos Aires leben ca. 13 Millionen.

Argentinien lässt sich in vier sehr unterschiedliche Landschaftsbilder gliedern: Die Anden im Westen, ein fruchtbares Tiefland im Norden, die Pampa im Landesinneren und schließlich noch Patagonien, das von Steppen und Gletschern geprägt ist.

Zu den wichtigsten Industriezweigen gehört die Lebensmittelverarbeitung. Die Landwirtschaft galt jeher als Haupterwerbszweig Argentiniens./p>

  • Obwohl das Land reich an natürlichen Ressourcen ist, hat die weltweite Finanzkrise verheerende Auswirkungen für die Bevölkerung.
  • Über 3 Millionen Argentinier sind mittellos und leben unter der Armutsgrenze.
  • Die Arbeitslosigkeit ist anhaltend hoch.
  • Viele Kinder werden vernachlässigt und leiden besonders unter diesen Armutsverhältnissen.

Die SOS-Kinderdörfer sind seit 1963 in Argentinien aktiv. Mittlerweile gibt es vier SOS-Kinderdörfer, drei SOS-Jugendeinrichtungen, zwei SOS-Kindergärten und zwei SOS-Hermann-Gmeiner-Schulen sowie drei SOS-Sozialzentren.

Ein neues Zuhause mit einer besseren Zukunft

1979 wurde das erste SOS-Kinderdorf in Oberá eröffnet. Oberá liegt am Rande der gleichnamigen Stadt in der Provinz Misiones, im Nordosten des Landes an der paraguayischen Grenze in einer recht hügeligen Gegend mit subtropischem Klima. In den zwölf Familienhäusern haben 81 Kinder ein neues Zuhause gefunden.

Zur Infrastruktur des SOS-Kinderdorfs Oberá zählt ein SOS-Kindergarten, der 1992 in Betrieb genommen wurde und Platz und Betreuung für bis zu 180 Kinder aus dem SOS-Kinderdorf und der Nachbarschaft bietet. Er umfasst drei Klassenräume für Kindergarten- und Vorschulunterricht.

Ebenfalls seit 1992 gibt es eine angeschlossene SOS-Hermann-Gmeiner-Grund- und Sekundarschule mit einer Kapazität für insgesamt 780 Schüler und Schülerinnen. Seit dem Jahr 2000 gibt es in der Schule einen berufsbildenden Zweig mit zweijährigen Intensivlehrgängen für eine Tischler- und Elektrikerausbildung sowie in Kochen, Nähen und Sticken. Bis zu 20 junge Erwachsene können hier eine Ausbildung absolvieren. Eine kleine Bäckerei ermöglicht Gratisbrotausgaben an bedürftige Familien aus der Nachbarschaft.

Ergänzend zu diesen Bildungszentren betreibt die Schule eine Farm für biologischen Landbau und Viehzucht. Dort werden die Kinder und Jugendlichen in die Landwirtschaft eingeführt und können das angebaute Gemüse mit nach Hause nehmen, wodurch den verarmten Familien in der Nachbarschaft zusätzlich geholfen wird. In einer SOS-Jugendeinrichtung werden bis zu neun Jugendliche während ihrer Berufsausbildung untergebracht und behutsam auf ein Leben in Unabhängigkeit vorbereitet. Auch eine Sporthalle belebt das Zusammenleben rund um das SOS-Kinderdorf.

1982 wurde das zweite SOS-Kinderdorf in der Stadt Mar del Plata an der Atlantikküste etwa 400 km südlich von Buenos Aires in Betrieb genommen. Mar del Plata ist ein Seebad mit ca. 800.000 Einwohnern. Da das SOS-Kinderdorf jedoch sehr abgeschieden außerhalb der Stadt lag, beschloss man, es in einem zentraleren Stadtgebiet neu aufzubauen. Das neue SOS-Kinderdorf Mar del Plata wurde 1997 eröffnet. Es hat zehn Familienhäuser für insgesamt 90 Kinder. Ein SOS-Kindergarten für die Betreuung von bis zu 100 Kindern sowie eine SOS-Jugendeinrichtung für 12 Jugendliche ergänzen das Projekt. Auch ein Dorfleiterhaus und ein Sport- und Spielplatz gehören zur Infrastruktur dieses Dorfes.

Hilfe für Familien in Not

Erweitert wurde das SOS-Kinderdorf-Projekt in Mar del Plata durch die Familienhilfe des Gemeindezentrums, das 2008 unter der Leitung von SOS-Mitarbeitern die Betreuung und Versorgung von über 380 Kindern und deren Eltern oder häufig allein erziehenden Müttern aus der Nachbarschaft des Dorfes übernahm. Gesundheit, Ernährung und Bildung sind Schwerpunkte des Programms mit dem Ziel die Rechte der Kinder zu sichern, ihre Entwicklung nachhaltig zu fördern und verzweifelten Familien zu ermöglichen aus eigener Kraft dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

Schutz und Geborgenheit in einer lebhaften Gemeinschaft

Im Jahr 2000 öffnete das dritte SOS-Kinderdorf Córdoba in der gleichnamigen zentralargentinischen Stadt seine Pforten. Córdoba ist die zweitgrößte Stadt Argentiniens mit etwa 1,2 Millionen Einwohnern und befindet sich ca. 710 km westlich von Buenos Aires. Fast in der geographischen Mitte Argentiniens gelegen, macht die Stadt zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und verleiht ihr eine große wirtschaftliche Bedeutung. Die Errichtung eines Staudammes begünstigte die Anpflanzung von Getreide, Obst und Wein in der Region.

Das SOS-Kinderdorf liegt etwa 10 Kilometer außerhalb Córdobas auf einem 35.000 m² großen Grundstück. Es bestand anfangs aus zehn Familienhäusern, die bis zu 90 Kinder aufnehmen konnten. Im Jahr 2004 erweiterte man wegen des anhaltenden Bedarfs das SOS-Kinderdorf um zwei weitere Familienhäuser. Zur Infrastruktur des Dorfes gehören eine Mehrzweckhalle für Feiern, Veranstaltungen und andere Aktivitäten sowie ein Sportplatz. In der Nähe befinden sich mehrere Grund- und eine Sekundarschule, dort gehen die Kinder aus dem SOS-Kinderdorf und seiner Nachbarschaft zur Schule.

Im SOS-Kinderdorf Córdoba werden jedes Jahr Veranstaltungen besucht und Aktivitäten durchgeführt. Es gibt ein Frühlingsfest und im August wird der Tag des Kindes gefeiert. Dazu findet ein großes Fest auf einem Spielplatz mit verschiedenen Spielen, Clowns und anderen Vergnügungen statt. Die Kinder verbringen mit ihren SOS-Familien einen herrlichen Tag, der ihnen noch lange in Erinnerung bleibt. Im Sommer werden Ausflüge in die wunderschöne Umgebung der Sierras von Córdoba unternommen. Wasser und Sonne erfreuen die Kinder, die ungeduldig auf den Beginn ihrer lang ersehnten Ferien gewartet haben.

Das neueste SOS-Kinderdorf Luján liegt in der gleichnamigen Stadt in der argentinischen Provinz Buenos Aires, etwa 67 Kilometer westlich der Hauptstadt. Die Stadt Luján zählt rund 100.000 Einwohner und befindet sich am Ufer des Flusses Luján. Die Bevölkerung der Stadt ist hauptsächlich im landwirtschaftlichen Bereich (Viehzucht), der Industrie und im Handel beschäftigt. Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist jedoch auch der Tourismus und hier vor allem die zahlreichen Pilger, die Wallfahrten zur Statue der Heiligen Jungfrau von Luján in der Basilika Nuestra Señora de Luján unternehmen.

Immer mehr Menschen aus der Umgebung der Stadt ziehen auf der Suche nach Arbeit und besseren Lebensbedingungen nach Luján. Die Hoffnungen und Träume erfüllen sich selten und viele Eltern und allein erziehende Mütter sehen sich bald nicht mehr in der Lage, ohne fremde Hilfe für ihre Kinder zu sorgen. Da auch staatliche Stellen die Not nicht lindern können, fiel der Entschluss zur Errichtung eines SOS-Kinderdorfes in Luján.

Das SOS-Kinderdorf ist auf einem Grundstück im Stadtteil Americano aufgebaut worden, dessen Bewohner in sehr bescheidenen Verhältnissen leben. Das Dorf umfasst vierzehn Familienhäuser für bis zu 140 Kinder und einige Nebengebäude. Es ist gut an die städtische Infrastruktur angeschlossen, so dass die zahlreichen öffentlichen und privaten Kindergärten und Schulen der Stadt, Supermärkte, Geschäfte und Arztpraxen für die Kinder und SOS-Mütter gut erreichbar sind.

Ein SOS-Sozialzentrum unterstützt bedürftige Familien durch spezielle Ausbildungsangebote und Fördermaßnahmen.

Insgesamt kommen die SOS-Kinderdorf-Projekte in Argentinien 2070 Kindern und Jugendlichen zugute. Sie alle wachsen in Geborgenheit auf und bekommen eine gute Ausbildung, die ihnen ein Leben mit aussichtreichen Zukunftsperspektiven eröffnet.

Bilder:

Bild 1: Familienhäuser in Mar del Plata Bild 2: SOS-Mutter Elena und ihre SOS-Familie in Córdoba Bild 3: SOS-Familie in Mar del Plata Bild 4: Helmut Kutin durchschneidet das Band bei der Eröffnung des SOS-Kinderdorfes Luján Bild 5: Sarah Ferguson mit SOS-Kindern in Argentinien Bild 6: FIFA für SOS Botschafter Javier Zanetti Bild 7: Helmut Kutin mit einem Jugendlichen in Oberá

Bilder zum Vergrößern anklicken


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